Ultra HD Fernseher auf der IFA – Scharfe Aussicht

Mehr als 1.600 Aussteller aus mehr als 50 Ländern präsentierten auf der  diesjährigen Internationalen Funkausstellung in der Landeshauptstadt Berlin ihre Neuheiten. Es gibt viele kleine Trends – doch auch einige sehr große. Ein sehr großes Thema sind bezahlbare und somit günstige TV-Geräte mit UHD-Auflösung. Diese bringen gestochen scharfe Bilder auf Grund einer Erhöhung der Pixel gegenüber dem jetzigen Full-HD Standard. Bis vor ein paar Monaten gab es weder TV-Sender noch Video-Angebote, die diese Inhalte liefern konnten – doch mittlerweile starten erste Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Ausstrahlungen im 4K-Format. Auch der Bezahlsender Sky strahlt teilweise Sportereignisse und Konzerte in der neuen ultrahohen Auflösung aus.

hdr foto beispiel hdr fernseher

Mehr als nur die Auflösung

Doch allein eine höhere Auflösung sorgt nicht wirklich für mehr Verkaufe. Immer mehr rückt auch die optisch wahrnehmbare Qualität des Bildes in den Vordergrund. Die Antwort der Industrie ist ein größerer Farbumfang – dadurch kann das Panel lebensechtere und vor allem leuchtender Farben darstellen. Daneben setzten große Hersteller wie Samsung oder Sony auf HDR – auch High Dynamic Range genannt. Diese haben einen deutlich höheren Kontrast und zeigen somit auch Details in sehr dunklen aber auch sehr hellen Bereichen des Bildes. Um auch Fortschritte in der LCD-Technik zu haben setzten die Hersteller auf einen neuen Trick bei dem eine Nanobeschichtung auf der Hintergrundbeleuchtung angebracht wird. Dadurch wirkt das Bild leuchtender und farbechter als ohne diese Beschichtung. Viele Ultra HD Fernseher Test und Review-Portale berichten bereits über eine deutliche Verbesserung der Bildqualität. Alle Testberichten zeigen, dass die Bildqualität deutlich steigt – für den Kunden am sichtbarsten sind die Verbesserung bei HDR-Bildern.

Um HDR-Darstellungen zu ermöglichen muss die Hintergrundbeleuchtung deutlich schlauer sein als bisher. Bislang wurde eine flächige Ausleuchtung verwendet – sprich alle Teile des Bildes wurden gleich hell beleuchtet. Um mehr Details zu zeigen muss die Beleuchtung allerdings verschieden an unterschiedlichen Stellen des Panels sein – eine neue Herausforderung! Deshalb findet man dieses Feature momentan nur bei absoluten High-End-Geräten- diese starten bei rund 1.500 €. Doch HDR Fernseher haben eben deutliche Vorteile gegenüber den jetzigen Geräten – jeder kennt die HDR-Bilder eines iPhones und ist sicherlich begeistert. Testberichte und Kundenumfragen zeigen, dass die subjektiv wahrgenommene Verbesserung bei HDR am größten ist – es ist wirklich ein Kaufargument – mehr als Ultra HD oder 4K.

Testberichte sind wichtig

Wer sich einen neuen Ultra HD TV kauft sollte unbedingt informiert sein. Es gibt momentan so viele unterschiedliche Definitionen. Wichtig ist vor allem welche Standards der neue TV unterstützt. HEVC sollte der TV zum Beispiel unbedingt unterstützen. Auch HDMI 2.0 ist eigentlich ein MUSS – nur dann kann der TV auch Bilder des Computers mit entsprechender Auflösung widergeben. Wer gerne über den TV zockt sollte dies unbedingt beachten. Außerdem wichtig ist die Auflösung – eine Consumer-Auflösung von 3840×2160 ist Pflicht – besser ist die größere und richtige 4K-Auflösung. Informieren Sie sich also genau und schauen Sie nach, ob HDR wirklich das richtige für Sie ist.

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Ultra HD Monitore im Test

Seit dem letzten Jahr ist der Ultra HD Standard fest definiert – inklusive der verwendeten Inhalte. In der ersten Definition, die für die erste UHD-Welle gilt, ist eine Monitor-Auflösung von 3840×2160 Pixel sowie eine Bildwiederholungsrate von 120 Hz festgeschrieben. In der zweiten Entwicklungsstufe soll ein 22.2-Kanal-Ton sowie eine 4:2:2 Farbabtastung für HDR-Widergabe eingeführt werden. Außerdem erhöht sich in der zweiten Evolutionsstufe die Auflösung auf 7680×4320 Pixel. Die momentane Ultra HD Auflösung mit 3840×2160 Pixel wird auch 4K genannt – analog dazu wird die Auflösung der zweiten Stufe 8K heißen. Auch Modelle mit einer 5K Auflösung sind im Gespräch als Zwischenschritt zur 8K-Variante. Erster Hersteller haben schon angekündigt in diese Richtung zu entwickeln.

4k monitore steigen

Da die hohe Auflösung dazu führt, dass mehr Daten übertragen werden müssen, muss auch die Anbindung der Monitore an den Computer angepasst werden. Ein Ultra HD Monitor Test zeigt, dass zur Widergabe mit 60 Hz bei 3.840 x 2.160 Pixel eine Datenrate von 11 Gbit/s notwendig ist – und das erreicht man nur mit DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0. Mit der Weiterentwicklung des DisplayPorts auf 1.3 sind auch höhere Übertragungsraten möglich um 120 Hertz bei 4K zu realisieren oder sogar bei 5K Monitoren.

Das letzte Jahr war noch relativ ruhig. Es gab nur sehr wenige Monitore mit dieser Auflösung verfügbar und es gab auch nicht viele Testberichte über diese Displays. Dies lag unter anderem an dem wenig verfügbaren Video- und Film-Material sowie der hohen Anforderungen an den PC bzw. die Grafikkarten. Doch in diesem Jahr gibt es bereits mehr als 40 Monitor in Deutschland zu kaufen, die über eine Ultra-HD-Auflösung oder sogar eine echte 4K-Auflösung verfügen.

Besonders spannend ist die durch diese Monitore gewonnene hohe Pixeldichte. Diese liegt bei fast allen Modellen zwischen 130 und 200 ppi. Vor allem auch größere Modele jenseits der 30 Zoll erreichen somit sehr gute Werte. In Sachen Stromverbrauch schenken sich die Geräte wenig mit den Full HD Displays – sie sind auf dem gleichen Niveau.

Interessant dagegen ist die Verteilung der Panel-Typen. Es herrscht eine nahezu 50:50 Verteilung der TN zu IPS Panel – allerdings kommen auch immer mehr VA- sowie PVA-Panel zum Einsatz. Besonders ein Gaming Monitor Test zeigt, dass für das Zocken vor allem TN-Panels geeignet sind – diese bieten einfach eine deutlich schnellere Reaktionszeit. Die Tests zeigen auch, dass TN-Panels immer noch günstiger sind als die besseren IPS-Panels. Der Preisunterschied liegt im Schnitt bei rund 200 € – je nach Zoll-Größe und weiteren Features. Gamer sollten darauf achten, dass der Monitor zu ihre 4K Grafikkarte passt – am besten G-Sync oder Free-Sync Monitore kaufen.

Erfreulich ist das starke Wachstum des 4K-Markts – immer mehr Displays stehen zur Verfügung und somit auch mehr Inhalte und mehr Konkurrenz. Das erfreut vor allem die Kunden – diese können sich auf viele neue Ultra HD Monitore zu immer günstigeren Preisen freuen. Dies bestätigt auch die Stiftung Warentest mit ihren Testberichten. Hoffen wir auf einen wachsenden Markt für UHD Monitore und damit auch einen neuen Preiskampf! 4K für alle lautet die Devise!

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Neuer Fernseher kaufen – dank UHD und HDR

Mit den neuen UHD und HDR Fernseher versprechen die Hersteller ziemlich viel – vor allem eine nie dagewesene Qualität im eigenen Wohnzimmer. Das zeigt auch die diesjährige IFA – dort sind UHD und HDR die größten Trends – wie schon letztes Jahr.

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Läuft man durch die Messehallen der IFA in Berlin dann erinnert alles mehr oder weniger an den 3D Hype – den es vor ein paar Jahren gab – jeder wollte damals 3D in den Markt puschen. Es sei ein unvergleichliches Erlebnis – keiner sollte einen TV ohne 3D kaufen – doch was ist jetzt? Nur ein paar Jahre später ist das Schnee von gestern – heute sagen sich viele Hersteller auch von der 3D Technik ganz los so will Samsung keine 3D TVs mehr produzieren. Ist das jetzt wieder so?

Jetzt dominieren die Buzzwords 4K, Ultra HD, UHD und HDR auf der IFA. Schon 2014 war das übrigens so – doch damals waren die Geräte einfach viel zu teuer – heute sind die HDR Fernseher deutlich günstiger und somit auch mit den 4K TVs – somit kommen sie langsam im Massemarkt an – das merkt man auch. Langsam tut sich was – inzwischen gibt es sogar einen Standard für TV-Übertragungen in UHD – 3840×2160, 60 Bilder pro Sekunde – das soll es mindestens sein. Übrigens auch 4K Monitore sind ein Trend der IFA.

Was ist UHD genau – wann gibt es Sender?

Also: UHD, Ultra HD sowie 4K stehen alle für eine ultrahohe Auflösung. Der große Vorteil dabei ist – das man näher am TV sitzen kann ohne Details und Schärfe sowie Farbe zu verlieren. Aber wirklich sehen kann man den Unterschied nicht – bei HDR Fernsehern dagegen sieht man etwas. HDR macht das Bild deutlich kontrastreicher und natürlicher.

Noch ist das Angebot an TV-Sendern mit UHD Auflösung sehr klein – bisher hat nur der Pay-TV-Sender SKY in Deutschland angekündigt ausgewählte Fußballspiele in UHD zu zeigen. Doch dafür muss man extra bezahlen. Alle anderen großen Sender haben noch gar keine Ausstrahlung in UHD geplant. Fündig wird man momentan nur bei Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime – die letzte Alternative ist dann Youtube.

Was kostet so ein TV? Was braucht man noch?

Die günstigsten TVs mit 4K und HDR sind natürlich auch die kleinsten – mir 40 Zoll gibt es diese bereits für wenige hundert Euro im Internet oder Einzelhandel. Nach oben ist bei der Größe, dem Preis und vor allem den Funktionen kein Ende in Sicht. Was man noch braucht? Am besten einen UHD-Blu-Ray-Player damit man das Gerät auch mit den passenden Inhalten füttern kann – nur dann geniest man schließlich die volle Bildqualität des neuen TV-Geräts.

Die Anschaffung lohnt sich aber definitiv nur für sehr große Modelle. Experten sagen ab 55 Zoll – denn für diese Displaygröße sitzen viele zu nahe am TV. Bei kleineren Größen kann der normale Endverbraucher keinen Unterschied zwischen 4K und Full HD sehen.

Ganz anders sieht es dagegen bei HDR TVs aus – dort sieht so gut wie jeder Verbraucher einen Unterschied egal wie große der TV ist. Deswegen empfehlen viele Experten definitiv HDR 4K TVs.

Der Kaffeemarkt in Deutschland – beste Kaffeemaschinen

Ganz klar gilt – Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Dies resultiert auch in der Größe des deutschen Kaffeemarktes. Und umso unterschiedlicher sind auch die Geschmäcker – mancher mag Filterkaffee anderer lieber ungefiltert der dritte liebt seine Kapselmaschine und der vierte seinen Kaffeevollautomaten.

Klassische Kaffeemaschinen

Vor allem für größere Gruppen und absolute Vieltrinker sind sie ein Muss – die klassischen Filterkaffeemaschinen. Diese wurde extrem weiterentwickelt und bietet inzwischen auch diverse Zusatzfunktionen wie Thermoskannen, Mahlwerke, Milchschaumbereiter und Timer. Auch der klassische Papierfilter hat eigentlich ausgedient – inzwischen gibt es auch gute Permanentfilter. Die Maschinen bestechen durch gleichbleibende Qualität, einfache Bedienbarkeit und eine sehr einfache Reinigung.

Kapselmaschinen für das Aroma

Kapsel-Kaffee-Maschinen sind für das klassische Ein-Tassen-Prinzip ausgelegt. Sie sehen oft schick aus und liefern auf eine sehr komfortable Art und Weise guten Kaffee mit sehr vollem Aroma. Ein negativer Touch ist allerdings auf Grund der Alu-Hüllen vorhanden – allerdings haben die großen der Branche reagiert und wollen deshalb mehr auf Fairtrade und Umwelt Freundlichkeit achten. Der Branchenriese ist übrigens Nespresso.

Kaffeevollautomaten bietet Kaffee per Knopfdruck

Eine klassische Kaffeemaschine kostet deutlich weniger als 100 Euro – für einen Vollautomaten dagegen muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen. Selbst absolute Einsteigermodelle kosten sofort mehrere 100 Euro. Eigentlich immer dabei sind ein Mahlwerk und ein Milchschaumbereiter. Wer gerne in kleinen Gruppen viel Kaffee trinkt ist mit solch einem Modell wirklich gut beraten.

Padmaschinen für Wenigtrinker

Die Geschmacksvielfalt bei Padmaschinen ist recht groß. Die Pads kann man im groben mit einem Teebeutel vergleichen. Diese werden auf ein Sieb gelegt und anschließend gebrüht. Inzwischen kann man auch Cappuccinos oder andere Mischgetränke damit produzieren. Die einfachen Modelle gibt es schon für um die 20 Euro – sie können dann auch zwei Tassen gleichzeitig brühen. Das Markenmodell von Senseo kostete dagegen dann schon 50 Euro. Besonders gut geeignet sind die Modelle für Singles oder Paare mir geringem Konsum von Kaffee.

Kaffeemaschinen mit Mahlwerk

Grundlegend gilt – ein frischgemahlener Kaffee ist immer besser als ein fertig gemahlener aus der Tüte. Deswegen sollte man auf eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk setzten – diese mahlt den Kaffee immer frisch – so bekommt man immer ein gutes Ergebnis. Wichtig ist aber, dass der Aufbewahrungsbehälter für die Bohnen einen Aromaverschluss hat – nur dann bleiben die Bohnen darin auch frisch.

Siebträger – Espresso wie der Profi

Unter Experten gilt er als der König des Kaffees – der klassische Espresso. Dieser lässt sich laut Experten und Baristas am besten mit einer Siebträgermaschine produzieren. Allerdings wird sich ein Anfänger schwer tun damit – man braucht definitiv etwas Übung. Außerdem braucht man noch Zubehör wie einen Kaffeestempel und eine Kaffeemühle.

Tipp: Wer die beste Kaffeemaschine sucht sollte mal auf https://www.test.de/thema/kaffeemaschinen/ vorbeischauen dort findet man Testsieger in jeder Kategorie.

Video Tipps

Die Olympischen Spiele 2020 in 8K

Es sollte keinen wundern, dass die Umstellung auf 4K in den asiatischen Ländern deutlich schneller geht als bei uns. Japan und Südkorea sind ganz vorne mit dabei und strahlen schon recht viele Inhalte in der bekannten Ultra HD Auflösung aus. So hat beispielsweise der japanische Sender NHK den diesjährigen Super Bowl schon in 8K ausgestrahlt. Noch spannender: Die Ausstrahlung der Olympischen Spiele 2020 soll auch als Testlauf für die neue ultra hohe Auflösung dienen – so sollen diese in 8K aufgezeichnet und auch in 8K übertragen werden.

Insgesamt soll es sich allerdings um einen Testlauf handeln. Man kann also davon ausgehen, dass nur ein Teil der Olympischen Sommerspiele in Rio auch in dieser Auflösung übertragen wird. Auf jeden Fall mit dabei sind die Eröffnungs- und End-Veranstaltungen. Übrigens – die Spiele in Rio dienen wie gesagt als Testlauf. Man kann davon ausgehen, dass die Spiele in Japan 2020 komplett in 8K ausgestrahlt werden.

Insgesamt sollen rund 150 Stunden in der bekannten 8K-Auflösung aufgenommen werden. Mit dabei sind vor allem wichtige Wettkämpfe wie Schwimmen, Basketball, Judo und natürlich Fußball. Der genaue Umfang ist allerdings noch nicht bekannt. Außerdem ist es fraglich ob selbst in Japan bis dahin genügend Geräte in der Lage sind mit der 8K Auflösung umzugehen. Übertragen werden soll es per SAT also DVB-S.

Spannend was in Japan so passiert. Bis wie in Deutschland wenigsten Inhalte in 4K auf unseren Ultra HD TVs genießen können wird es sicherlich noch dauern. Momentan geben sich viele Haushalte sogar noch mit SD zufrieden. Nur sehr wenige nutzen momentan HD und Inhalte des TVs als 4K gibt es so gut wie noch gar nicht. Echt schade, dass es in Deutschland so langsam voran geht.

So bleiben uns in Deutschland nur Streaming-Anbieter um Inhalte in 4K zu genießen. Ganz vorne dabei ist sicherlich Netflix. Ob andere wie Maxdome noch nachziehen bleibt fraglich. Allerdings wäre es gut und schön zu sehen, dass das Zusammenspiel der Film-Studios, TV-Hersteller und TV-Programme besser funktioniert. Nur dann kann sich die neue Auflösung auch wirklich durchsetzen.

Im Test: Welche Tablets sollte man kaufen?

Wie jedes Jahr gehören auch dieses Jahr Tablets zum absoluten Renner im Weihnachtsgeschäft. Doch welche kleinen Tablets im Bereich 7-8 Zoll sind wirklich gut? Welches Mini-Tablet sollte man kaufen? Wir haben drei Klassiker in diesem Bereich genauer unter die Lupe genommen.

Ein klarer Trend bei Tablets (wie auch bei Smartphones und UHD Fernsehern). Sie werden immer Größer. Die Anzahl der verkauften 7 Zoll Tablets ist in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Warum? Das wissen wir auch nicht so genau – schließlich lassen sich Tablets bis 8 Zoll immer noch sehr gut bedienen und in der Hand halten. Wichtiger ist es doch, dass ein Tablet besonderes leicht und dünn ist. Nur dann kann man es gut halten während man liest, Filme schaut oder im Internet surft. Wichtig ist auch das verwendete Seitenverhältnis. Es gibt Modelle im 16:9, 4:3 aber auch 16:10 Format. Welches für einen persönlich geeignet ist hängt vor allem von der eigenen Vorliebe und dem Einsatzzweck ab. Wer viel Lesen, Schreiben und Surfen möchte kann beispielsweise bedenkenlos zu einem 4:3 Format greifen. Wer gerne Filme sieht sollte besser ein 16:9 oder 16:10 Format wählen. Wichtig ist auch die Auflösung. Full HD sollte es schon sein – sonst sieht das Bild einfach nicht gut aus.

tablet mit tastatur

Wer das Tablet auch woanders als auf der heimischen Couch verwenden möchte sollte Geräte mit einem LTE-Modul kaufen. Diese kosten zwar im Schnitt 50-100 € mehr – können dafür aber auch mobil in das Internet. Mindestens 10 GB Speicher sollte das neue Tablet auch haben. Dies haben viele Testberichte herausgefunden. Viele Modelle, die das Label „Bestes Tablet“ tragen und somit in den Bestenlisten ganz oben stehen erfüllen diese Eigenschaften ohne Probleme.

Teuer aber gut – das iPad mini

In Sachen Hardware-Updates wurde das iPad Mini von Appel deutlich vernachlässigt. So unterscheiden sich die 2er und 3er Variante kaum. Das Retina 4:3 Display ist 7,9 Zoll groß und verfügt über eine Auflösung von 2048×1536 Pixel. Verbaut ist ein 1,3 GHz starker DualCore-Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher. Das reicht für iOS immer noch gut aus. Außerdem ist das iPad mini recht leicht – es wiegt nur rund 341 Gramm – und das trotz hochwertiger Verarbeitung und Aluminium-Gehäuse. Wer keinen Touch-Sensor braucht kann bedenkenlos zur 2er Variante greifen. Teuer wird es wenn ein LTE-Modul dabei sein soll – das schlägt bei Apple mit gut 100 € zu buche. Auch ein größere Speicher kostet bei Apple ordentlich Geld. Dennoch ein gutes Tablet. Vor allem in Kombination mit einer Tastatur. Dann wird das Gerät zu einem echten Arbeitstier und man kann auch längere Texte schnell und einfach tippen. Ein Tablet mit Tastatur ist definitiv eine Empfehlung unsererseits. So kann ein Laptop fast komplett ersetzt werden. Dies bestätigen auch viele Testberichte. Noch besser mit Windows 10.

Galaxy Tab S – Samsungs kleiner

Ein Luxus-Tablet von Samsung – ja gibt es das Galaxy Tab S 8.4 – ein ebenfalls empfehlenswertes Tablet. Die Vorteile gegenüber anderen Samsung-Modellen sind vor allem das AMOLED-Display mit 8,4 Zoll Diagonale und einer recht hohen Auflösung von 2560×1600 Pixel. Das Panel liefert knallige Farben und gute Kontraste. Dabei wiegt das Tablet nur rund 300 Gramm verfügt aber trotzdem über ordentlich Leistung dank einem 8 Kern Prozessor und 3 GB Arbeitsspeicher. 70 € muss man für das Modell mit LTE mehr bezahlen. Den Speicher kann man mit Speicherkarte selbst erweitern – ein Pluspunkt. Auch passende Tastaturen gibt es für Android.

Sony Xperia Z3

Auch Sony hat ein kleines Tablet herausgebraucht – das Z3 Tablet Compact. Es wiegt nur rund 275 Gramm und ist damit eines der leichtesten und dünnsten Tablets seiner Klasse. Zusätzlich ist es staub- und wasserdicht. Auch die Hardware ist top: 16:9 Format, 1900×1200 Pixel Auflösung, Snapdragon 801 mit 2,5 GHz und fette 3 GB Arbeitsspeicher stecken in dem kleinen Luxus-Tablet. LTE schlägt mit rund 80 € zu Buche.

Insgesamt kann man sagen, dass die 8 Zoll-Tablet-Sparte gerade gut gefüllt ist. Es gibt viele ansprechende, gute aber auch preiswerte Modelle. Egal ob iOS, Android oder Windows – alles ist dabei. Vor allem in Kombination mit einer Tastatur sind diese Tablets bestens als Laptop-Ersatz geeignet. Jetzt zuschlagen!

Ultra HD – der IFA Trend

Auf der diesjährigen IFA zeichnet sich wieder mal ein neuer – und auch alter Trend ab: Es geht um die neue Auflösung Ultra HD. Vor ein paar Jahren drehte sich noch alles um 3D  – doch nach dem sich diese Technologie nicht wirklich durchsetzen konnte setzten die Hersteller jetzt auf ein neues Pferd.

Was ist das?

Viele fragen sich immer noch um was geht es dabei eigentlich? Die Frage ist schnell und einfach beantwortet. Es geht um eine Verdoppelung der Auflösung gegenüber Full HD. Bei Full HD hat man bekannter Weise eine Auflösung von 1920×1080 Pixel – diese wird bei der Ultra HD Auflösung einfach verdoppelt auf 3840×2160 Pixel. Dies bedeutet eine Vervierfachung der Pixelanzahl – und somit bei gleicher Zoll-Größe eine deutliche und massive Verkleinerung der einzelnen Pixel. Vor allem die Pixeldichte steigt bei der neuen 4K Auflösung massiv an. Dies resultiert beispielsweise darin, dass man deutlich näher vor dem TV-Gerät oder Monitor sitzen kann ohne einzelne Pixel zu erkennen – der minimal notwendige Sitzabstand wird kleiner.

Welche Hardware gibt es bereits mit dieser Auflösung?

Nun – es gibt zwei Bereiche in denen sich die neue 4K-Auflösung durchsetzen sollte – das sind zum einen Monitore und zum anderen Fernseher. Bei Monitoren ist das ganz klar – das Bild ist definitiv besser und die Augen werden geschont – vor allem Gamer freuen sich über die neue Auflösung. Doch es gibt auch einen Nachteil – und zwar die Rechenleistung. Man benötigt für seinen neuen 4K Gaming Monitor definitiv eine gute Grafikkarte, die es erlaubt das Ultra HD Bild auch in entsprechender Bildqualität zu liefern. Es ist zwar cool die volle Auflösung zu haben – bringt aber nichts wenn das Bild stockt und hängt. Deswegen sollte man auf die Rechenleistung seiner Grafikkarte achten.

Die zweite Sparte in der sich die 4K-Technologie immer mehr durchsetzt ist die TV-Sparte. Dort sind Ultra HD Fernseher definitiv ein Vorteil: Das Bild ist besser, man kann näher vor den TV sitzen und vor allem 3D-Bilder sehen deutlich besser aus. Der große Nachteil dieser UHD oder auch SUHD TVs ist, dass es einfach kein Bildmaterial in dieser Auflösung gibt. Die Geräte an sich sind sehr gut – doch es scheitert an den Medien – sehr schade! Doch Ende des Jahres oder Anfang 2016 sollen die ersten Ultra HD Blu-Rays auf den Markt kommen – dann sieht die Sache schon anders aus. Mit den sinkenden Preisen kombiniert werden die UHD TVs sicher für viele Endkunden spannend – vor allem im Weihnachtsgeschäft!

Internetnutzung mit dem Raspberry PI

Um mit dem Raspberry Pi das Internet nutzen zu können, benötigt man verständlicherweise wie bei jedem Computer einen Internetbrowser und eine bestehende Internetverbindung. Bei unserem Versuch mit dem Raspberry Pi haben wir eine WLAN-Verbindung eingerichtet. Um eine Verbindung herstellen zu können benötigt man einen WLAN-Stick. Wir verwendeten den EDIMAX EW-7811UN Wireless USB-Adapter. Nach Einstecken des WLAN-Sticks am Raspberry Pi, erkennt dieser den Stick und bindet ihn automatisch ein. Nun muss man die gesamte Konfiguration des Sticks einrichten. Um die erfolgreiche Installation des Gerätes zuerst zu überprüfen, gibt man den Befehl „dmesg“ Im Terminal ein. Nun kann man sehen, ob der Stick vom Raspberry Pi erkannt wurde. Nun sollte ein neues Netzwerkgerät vorzufinden sein. Mit dem Befehl „ifconfig“ kann man die Verfügbarkeit abfragen. Nun sollte man aus Benutzungsgründen die Stromsparfunktion des Edimax-Sticks deaktivieren, da ansonsten bei Inaktivität die Verbindung unterbrochen wird. Um dies zu bewerkstelligen, benötigt man eine Konfigurationsdatei und gibt daher den Befehl „sudo nano /etc/modprobe.d/8192cu.conf“ ein. In diese Datei schreibt man dann Folgendes: „options 8192cu rtw_power_mgnt=0 rtw_enusbss=0“. Nun muss noch eine Datei umschreiben um die Verbindung mit dem WLAN herzustellen. Diese Datei wählt durch eingeben des Befehls „sudo nano /etc/ network/interfaces“. Nun muss der Inhalt dieser Datei geändert werden (siehe linkes Bild).

Nun muss diese Konfiguration gespeichert werden. Dies tut man mit dem Befehl „sudo service networking restart.“ Nun sollte nach dem Neustart der Raspberry Pi mit dem WLAN verbunden sein. Jetzt wird lediglich noch ein Internetbrowser benötigt um im Internet mit dem Pi surfen zu können. Für den Raspberry Pi gibt es mehrere Browser, die zur Auswahl stehen: Midori (vorinstallierter Browser), Chromium (Google-Browser), NetSurf, Luakit und Lynx. Hat man sich für einen Browser entschieden und möchte diesen installieren, tut man dies über den Befehl: „sudo apt-get install …….“ Die genannten Browser wurden alle für die Dokumentation getestet. Folgende Ergebnisse bzw. Feststellungen liegen vor:

  1. Midori:

Vorteile bestehen in Möglichkeit den weit verbreiteten Adobe Flash Player installieren zu können. Dieser macht es möglich Videos von Internetseiten, wie etwa YouTube, wiedergeben zu können. Dieser muss vor Benutzung erst installiert werden. Um dies zu tun gibt man den folgenden Befehl an: „sudo apt-get install gnash“ und dann „sudo apt-get install browser-plugin-gnash“.  Wie jedoch schnell beim Test ersichtlich wurde, kann die Rechenkapazität des Raspberry Pis nicht mithalten und das Video lädt nur sehr langsam.

Selbst bei geladenem Video kann dieses nur sehr stockend wiedergegeben werden. Das Aufrufen von Seiten, wie etwa Spiegel Online, verläuft zwar recht langsam, dennoch kann alles einwandfrei dargestellt werden. Für sehr einfach aufgebaute Seiten, wie etwa Google, braucht der Browser in der Regel nicht lange.

  1. Chromium:

Chromium ist ein sehr schneller Browser, wie sich im Test zeigte. Das Design des Browsers verbrauchte jedoch durch aufwendige Gestaltung sehr viel Rechenkapazität des Raspberry Pis. Im Vergleich zu Midori kann, trotz diesen Umstandes, der Raspberry Pi Punkten. Der Browser wird über den Befehl „sudo apt-get install chromium“ installiert.

  1. NetSurf:

NetSurf ist, wie sich im Test zeigte, etwas schneller, jedoch zeigten sich Probleme beim Aufrufen von komplex aufgebauten Seiten. Um den Webbrowser zu installieren gibt man folgenden Befehl ein: „sudo apt-get install netsurf“

  1. Luakit

Luakit ist ein Browser der ausschließlich mit Tastenbefehlen bedient wird. Er verbraucht sehr wenig Rechenkapazität und ist dennoch vergleichbar schnell. Für das Installieren des Browsers wird der Befehl „sudo apt-get install luakit“ benötigt.

  1. Lynx:

Lynx ist ein Internetbrowser der rein für die Darstellung von Texten zu verwenden ist. Bilder, Videos und andere Medien können mit ihm nicht dargestellt bzw. aufgerufen werden. Durch diesen Umstand ist der Lynx der mit Abstand schnellste Browser, den man für den Raspberry Pi benutzten kann. Für die Installation benötigt man den Befehl „sudo apt-get install lynx“